Personalmanagement-Software im Vergleich
HR-Prozesse und digitale Personalakte zentral steuern
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Personalmanagement verbindet administrative Aufgaben mit strategischer Personalarbeit. In vielen Unternehmen liegen Stammdaten, Verträge, Abwesenheiten und Auswertungen jedoch noch in Papierakten, E-Mail-Postfächern oder getrennten Excel-Dateien. Das kostet Zeit, erschwert konsistente Datenstände und erhöht den Abstimmungsaufwand.
Eine passende Personalmanagement-Software führt diese Informationen zusammen und bildet wiederkehrende Abläufe digital ab. HR-Teams finden Dokumente schneller, verteilen Aufgaben nachvollziehbar und schaffen eine verlässliche Datenbasis für Personalplanung, Entwicklung und Controlling.
Diese Übersicht zeigt, was moderne Personalmanagement-Software leistet, wie die digitale Personalakte HR-Prozesse unterstützt und worauf Unternehmen bei Auswahl, Funktionen und KI-gestützten Lösungen achten sollten.
Oliver Frank
Fachlich geprüft von Claus Nielsen
Oliver Frank ist Autor dieses Fachbeitrags und verantwortlich für die redaktionelle Aufbereitung. Die Inhalte sowie die Bewertungsmethodik wurden von Claus Nielsen, Gründer von HRNeeds und Experte für HR-Softwareauswahl, fachlich geprüft.
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Personalmanagement
Was ist Personalmanagement?
Personalmanagement umfasst alle operativen und strategischen Aufgaben rund um die Beschäftigten eines Unternehmens – von der Personalplanung und -gewinnung über den gezielten Einsatz und die Entwicklung bis hin zu Führung, Verwaltung und langfristiger Bindung. Ziel ist es, die Personalarbeit konsequent an den Unternehmenszielen auszurichten und gleichzeitig die Bedürfnisse, Interessen und Rechte der Mitarbeitenden zu berücksichtigen.
Personalmanagement ist dabei keine reine Aufgabe der Personalabteilung. Auch Geschäftsführung und Führungskräfte tragen Verantwortung für Personalentscheidungen, Zusammenarbeit, Mitarbeiterentwicklung und Unternehmenskultur. HR schafft hierfür die notwendigen Rahmenbedingungen und stellt geeignete Prozesse, Standards, Daten und Instrumente bereit.
Ziele und Aufgaben des Personalmanagements
| Bereich | Zentrale Aufgaben | Beitrag zum Unternehmen |
|---|---|---|
| Personalplanung | Quantitativen und qualitativen Personalbedarf ermitteln, Kapazitäten und Nachfolge planen | Passende Kompetenzen zur richtigen Zeit verfügbar machen |
| Personalbeschaffung | Stellenprofile, Recruiting, Auswahl und Vertragsprozess organisieren | Vakanzen strukturiert und nachvollziehbar besetzen |
| Onboarding | Aufgaben, Dokumente, Zugänge und Einarbeitung koordinieren | Einen verlässlichen Start und klare Verantwortlichkeiten schaffen |
| Personalverwaltung | Stammdaten, Verträge, Bescheinigungen, Fehlzeiten und Fristen pflegen | Administrative Abläufe vereinheitlichen und Datenqualität erhöhen |
| Personalentwicklung | Kompetenzen, Weiterbildungen, Ziele und Entwicklungsgespräche steuern | Qualifikationen ausbauen und interne Entwicklung fördern |
| Personalführung | Ziele, Feedback, Kommunikation und Zusammenarbeit gestalten | Orientierung, Leistung und Bindung unterstützen |
| Personalcontrolling | Kennzahlen, Trends und Personalrisiken auswerten | Entscheidungen auf eine nachvollziehbare Datenbasis stellen |
| Offboarding | Austritt, Rückgaben, Zeugnisse, Zugriffsende und Aufbewahrung koordinieren | Pflichten, Wissenstransfer und Löschprozesse geordnet abschließen |
Personalmanagement und Human Resource Management: Gibt es einen Unterschied?
Die Begriffe werden heute häufig synonym verwendet. In einer engeren fachlichen Abgrenzung steht Personalmanagement eher für die Gesamtheit der Personalaufgaben, während Human Resource Management die strategische Wertschöpfung, Entwicklung und Bindung von Mitarbeitenden stärker betont. Für die Softwareauswahl ist die Bezeichnung weniger wichtig als der tatsächlich benötigte Funktionsumfang.
| Perspektive | Personalmanagement | Human Resource Management |
|---|---|---|
| Schwerpunkt | Verwaltung, Planung und Steuerung der Personalarbeit | Strategische Entwicklung und Nutzung personeller Potenziale |
| Zeithorizont | Operativ bis strategisch | Stärker langfristig und wertschöpfungsorientiert |
| Softwarebezug | Personalakte, Stammdaten, Workflows, Abwesenheiten, Reporting | Zusätzlich häufig Talent, Skills, Performance und Workforce Analytics |
Warum sich die Einführung einer digitalen Personalmanagement-Software lohnt
Eine Personalmanagement-Software ist eine digitale Anwendung zur Verwaltung, Steuerung und Auswertung personalbezogener Daten und Prozesse. Je nach Funktionsumfang wird sie auch als HR-Informationssystem (HRIS), HR-Management-System (HRMS) oder Human Capital Management System (HCM) bezeichnet. Dabei kann eine solche Lösung als umfassende Gesamtsuite oder modular aufgebaut sein und gezielt einzelne Bereiche des Personalwesens abdecken.
Ein wesentlicher Vorteil liegt darin, dass alle für Entscheidungen und weitere Schritte relevanten Personaldaten zentral und jederzeit verfügbar sind. Im Vergleich zu manuell gepflegten Excel-Listen sind digital erfasste Informationen in der Regel aktueller und müssen nicht parallel in mehreren Dateien oder Systemen geführt werden. Werden Daten neu eingetragen oder geändert, aktualisiert die Software den entsprechenden Datenbestand unmittelbar und sorgt damit für eine einheitliche Informationsgrundlage.
Welche Funktionen sollte eine Personalmanagement-Software bieten?
| Funktion | Praktischer Nutzen | Worauf bei der Auswahl achten? |
|---|---|---|
| Digitale Personalakte | Dokumente und Mitarbeiterdaten strukturiert bündeln | Aktenplan, Volltextsuche, Versionierung, Berechtigungen, Protokollierung |
| Stammdatenverwaltung | Eine konsistente Datenquelle für HR-Prozesse schaffen | Validierungen, Historisierung, Massenänderungen, Datenimport |
| Dokumentenmanagement | Vorlagen, Ablage und Freigaben standardisieren | Vorlagenlogik, digitale Signatur, Export, Aufbewahrungsregeln |
| Workflows & Fristen | Routineaufgaben automatisch zuweisen und überwachen | Konfigurierbare Prozesse, Eskalationen, Erinnerungen, Statusübersicht |
| Employee Self Service | Mitarbeitende lassen Daten und Dokumente selbst einsehen oder aktualisieren | Feingranulare Rechte, mobile Nutzung, Freigabeprozesse |
| Manager Self Service | Führungskräfte bearbeiten freigegebene Teamprozesse | Rollenmodell, Stellvertretung, klare Datensicht |
| Abwesenheiten | Urlaub und Fehlzeiten digital beantragen und genehmigen | Regelwerke, Kalender, Übergabe an Zeitwirtschaft und Payroll |
| Reporting | Kennzahlen und Entwicklungen transparent auswerten | Filter, Datenqualität, Berechtigungskonzept, Exportierbarkeit |
| Schnittstellen | Doppelerfassung zwischen Recruiting, Payroll und Zeitwirtschaft vermeiden | Dokumentierte APIs, Standardkonnektoren, Verantwortlichkeiten |
| Datenschutz & Sicherheit | Zugriffe begrenzen und Verarbeitung nachvollziehbar gestalten | Verschlüsselung, Protokolle, Löschregeln, AV-Vertrag, Wiederherstellung |
Gesamtlösung oder einzelne Module?
Eine HR-Suite bietet eine gemeinsame Datenbasis und einheitliche Bedienlogik. Einzelmodule können sinnvoll sein, wenn ein Prozess besonders anspruchsvoll ist oder bestehende Kernsysteme erhalten bleiben sollen. Entscheidend sind belastbare Schnittstellen und klar definierte Datenführerschaften.
| Kriterium | HR-Suite / Gesamtlösung | Best-of-Breed / Einzelmodule |
|---|---|---|
| Datenbasis | Meist zentral und einheitlich | Verteilt; Integration besonders wichtig |
| Einführung | Breiteres Gesamtprojekt | Schrittweise nach Priorität möglich |
| Spezialisierung | Durchgängige Standardprozesse | Hohe fachliche Tiefe je Modul möglich |
| Betrieb | Weniger Anbieter und Schnittstellen | Mehr Koordinations- und Integrationsaufwand |
Die digitale Personalakte als Fundament
Die digitale Personalakte ermöglicht Unternehmen, alle wichtigen Mitarbeiterdokumente zentral, strukturiert und sicher zu verwalten. Sie bildet die zentrale Datenbasis für viele Prozesse im Personalmanagement. Arbeitsverträge, Zeugnisse, Bescheinigungen und weitere Personalunterlagen sind jederzeit schnell auffindbar und können abhängig von Rollen und Zugriffsrechten verwaltet werden.
Dadurch reduziert sich der administrative Aufwand in der Personalabteilung, papierbasierte Prozesse werden minimiert und HR-Abläufe effizienter gestaltet. Besonders für wachsende Unternehmen bietet die digitale Personalakte eine moderne Grundlage für eine übersichtliche und zukunftsfähige Personalverwaltung.
Was gehört in eine digitale Personalakte?
| Dokumentbereich | Unterlagen |
|---|---|
| Vertrag & Beschäftigung | Arbeitsvertrag, Nachträge, Tätigkeits- und Vergütungsänderungen |
| Stammdaten & Nachweise | Kontakt-, Steuer- und Sozialversicherungsdaten, Arbeitserlaubnisse |
| Bewerbung & Qualifikation | Lebenslauf, Zeugnisse, Qualifikationsnachweise |
| Vergütung & Abrechnung | Entgeltunterlagen, Bescheinigungen, variable Vergütung |
| Arbeitszeit & Abwesenheit | Urlaub, Elternzeit, Arbeitszeitnachweise |
| Entwicklung | Zielvereinbarungen, Beurteilungen, Weiterbildungen |
| Korrespondenz & Maßnahmen | Ermahnungen, Abmahnungen, wichtige Vereinbarungen |
| Austritt | Kündigung, Aufhebungsvereinbarung, Zeugnis, Rückgaben |
Welche Berichte lassen sich mit einer digitalen Personalakte erstellen?
Eine digitale Personalakte ermöglicht es außerdem, zentrale Personaldaten strukturiert auszuwerten und für verschiedene HR-Aufgaben bereitzustellen. Welche Berichte verfügbar sind, hängt vom jeweiligen System und dessen Funktionsumfang ab. Typische Auswertungen sind beispielsweise:
- Mitarbeiterprofile: Übersicht über relevante Stammdaten, Qualifikationen und Beschäftigungsinformationen
- Leistungsberichte: Dokumentation und Auswertung von Zielvereinbarungen, Bewertungen oder Entwicklungsgesprächen
- Schulungsberichte: Überblick über absolvierte und geplante Weiterbildungen sowie mögliche Qualifizierungsbedarfe
- Abwesenheitsberichte: Auswertung von Urlaub, Krankheit und weiteren Fehlzeiten
- Einsatzplanungsberichte: Übersicht über Verfügbarkeiten und Personaleinsätze, etwa im Schichtbetrieb
Solche Berichte können HR-Verantwortliche dabei unterstützen, Informationen schneller verfügbar zu machen, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und personalbezogene Prozesse fundierter zu steuern.
Richtig eingesetzt kann eine digitale Personalakte damit nicht nur die Dokumentenverwaltung vereinfachen, sondern auch eine verlässliche Grundlage für operative und strategische HR-Entscheidungen schaffen.
Welche Vorteile bietet eine digitale Personalakte?
- Schneller Zugriff: Berechtigte Personen finden aktuelle Unterlagen über Suche und klare Aktenstrukturen
- Weniger Medienbrüche: Daten und Dokumente müssen nicht parallel in Papier, E-Mail und Tabellen gepflegt werden
- Nachvollziehbare Abläufe: Freigaben, Änderungen und Fristen lassen sich systematisch dokumentieren
- Rollenbasierte Zusammenarbeit: HR, Führungskräfte und Mitarbeitende erhalten nur die für ihre Aufgaben vorgesehenen Zugriffe
- Bessere Datenqualität: Pflichtfelder, Validierungen und zentrale Pflege reduzieren widersprüchliche Datenstände
- Entlastung durch Self Services: Mitarbeitende können freigegebene Dokumente abrufen und Änderungen kontrolliert anstoßen
- Strukturierte Aufbewahrung: Dokumentbezogene Fristen und Löschprüfungen lassen sich in geregelte Prozesse überführen
- Strategische Personalplanung: Auswertungen zu Qualifikationen, Abwesenheiten, Entwicklung und Einsatzmöglichkeiten schaffen eine fundierte Grundlage für die mittel- und langfristige Personalplanung
KI-Unterstützung im Personalmanagement
Künstliche Intelligenz wird zunehmend direkt in Personalmanagement-Software integriert. Dabei geht es nicht nur um vollständig automatisierte Entscheidungen. Viele KI-Funktionen unterstützen HR zunächst bei zeitaufwendigen Routineaufgaben: Sie können Informationen schneller auffindbar machen, Inhalte zusammenfassen, Dokumente vorbereiten oder große Datenbestände strukturiert auswerten.
Welche KI-Funktionen sinnvoll sind, hängt stark vom jeweiligen Einsatzgebiet ab. Besonders häufig finden sich heute folgende Anwendungsbereiche:
| KI-Funktion | Einsatz |
|---|---|
| Dokumentenanalyse | Inhalte aus Dokumenten erkennen, strukturieren und relevanten Bereichen zuordnen |
| Generative Dokumentenerstellung | Entwürfe für Schreiben, Stellenbeschreibungen, Gesprächsleitfäden oder andere HR-Dokumente erstellen |
| HR-Assistenten und Chatbots | Fragen von Mitarbeitenden zu Richtlinien, Prozessen oder vorhandenen HR-Informationen beantworten |
| Datenanalyse | Personaldaten und Kennzahlen auswerten und Auffälligkeiten oder Entwicklungen sichtbar machen |
| Skill- und Kompetenzanalyse | Qualifikationen strukturieren und mögliche Kompetenz- oder Weiterbildungsbedarfe erkennen |
| Workflow-Unterstützung | Nächste Prozessschritte vorschlagen, Aufgaben vorbereiten oder wiederkehrende Abläufe unterstützen |
| KI-Agenten | Mehrstufige Aufgaben innerhalb definierter HR-Prozesse selbstständig vorbereiten oder ausführen |
So wählen Sie die passende Personalmanagement-Software aus
Ein belastbarer Vergleich beginnt bei den Prozessen und Anforderungen. Ein strukturiertes Vorgehen stellt sicher, dass sichtbare Komfortfunktionen nicht höher gewichtet werden als zentrale Kriterien wie Datenmodell, Integrationen, Datenschutz und Betrieb.
- Ziele definieren: Welche Probleme sollen gelöst und welche Ergebnisse erreicht werden?
- Ist-Prozesse aufnehmen: Medienbrüche, doppelte Pflege, Wartezeiten, Fehlerquellen und Verantwortlichkeiten dokumentieren.
- Muss-, Soll- und Kann-Kriterien priorisieren: Anforderungen nach Geschäftswert und Risiko bewerten.
- Systemlandschaft klären: Führende Systeme, Datenflüsse und benötigte Schnittstellen festlegen.
- Datenschutz und Mitbestimmung einplanen: Rollen, Löschung, Hosting, Verträge und Beteiligungsrechte früh prüfen.
- Anbieter vergleichbar bewerten: Einheitliche Use Cases, Bewertungsmatrix und Referenzfragen verwenden.
- Praxisdemo durchführen: Anbieter typische Prozesse mit realistischen Rollen und Beispieldaten zeigen lassen.
- Gesamtkosten und Vertrag prüfen: Einrichtung, Migration, Schnittstellen, Support, Schulung, Updates und Exit berücksichtigen.
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HRNeeds ist einer der führenden Vergleichsportale für HR-Software in Deutschland. Mit über 100 geprüften Lösungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und ganz Europa ermöglichen wir Unternehmen einen herstellerneutralen, kostenlosen Softwarevergleich — unabhängig von Anbieterinteressen und Provisionsmodellen.
Da die Anforderungen für jedes Unternehmens individuell sind, nutzt HRNeeds ein strukturiertes Analyse-Tool, das alle wesentlichen Entscheidungsparameter systematisch erfasst: benötigte Module, Bereitstellungsmodell, bestehende Schnittstellen, Datenschutzanforderungen und Budgetrahmen. So identifizieren wir präzise die Lösung, die zu Ihren Prozessen — und nicht nur zu Ihrem Budget — passt.
Die 9 besten Personalmanagement-Softwarelösungen für Unternehmen mit 50 - 2500 Mitarbeitern
| Anbieter | BF | DV | WF | RS | SZ | EXB | KA | Gesamt | Kurzbegründung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| humera | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 1 | 1 | 1,7 | Digitale Personalakte klar sichtbar, mit Vorlagen, Workflows und Self-Service im HR-Suite-Kontext. |
| SD Worx GmbH | 2 | 1 | 1 | 1 | 2 | 2 | 1 | 1,4 | Starke HR-Dokumentenverwaltung mit eFile, Audit-Trails, Signaturen und SAP-naher Integration. |
| HR Works GmbH | 1 | 1 | 2 | 1 | 1 | 2 | 1 | 1,2 | Sehr klare Positionierung der digitalen Personalakte mit EU-Hosting, Rechteverwaltung und schneller Einführung. |
| Peras GmbH | 2 | 1 | 2 | 1 | 2 | 3 | 1 | 1,7 | Direkt auf digitale Personalakte ausgerichtet, mit Berechtigungskonzept und Integration in bestehende HR-Systeme. |
| VRG GmbH | 2 | 1 | 1 | 1 | 2 | 1 | 1 | 1,2 | Klare Produktseite mit Registern, Dokumenttypen, Zustimmungstracking und GoBD-revisionssicherer Ablage. |
| Infoniqa Deutschland GmbH | 2 | 1 | 2 | 1 | 1 | 3 | 1 | 1,5 | Starke digitale Personalakte mit Volltextsuche, Archivierung, Rechtesystem und HR-Einbettung. |
| Rexx Systems GmbH | 2 | 1 | 1 | 1 | 1 | 2 | 1 | 1,2 | Zentrale Aktenübersicht mit Erinnerungen, mobilem Zugriff und rollenbasierter Zugriffssteuerung. |
| Factorial HR | 2 | 1 | 2 | 2 | 1 | 2 | 1 | 1,5 | Digitales Dokumentenmanagement mit sicherem Zugriff, Mitarbeiterakten und klarer Ausrichtung auf papierlose Prozesse. |
| VEDA GmbH | 2 | 1 | 1 | 2 | 2 | 2 | 1 | 1,5 | Revisionssichere Personalakte als Teil der HR-Suite mit Workflows und starker Prozessintegration. |
Bewertungsmethodik
Für einen möglichst transparenten Vergleich betrachtet HRNeeds die Softwarelösungen anhand klar definierter, objektiver Bewertungskriterien. Die Bewertungsmatrix soll Unternehmen dabei helfen, Unterschiede, Stärken und Schwerpunkte der einzelnen Lösungen schneller zu erkennen und dient als Orientierung im Auswahlprozess.
Da HRNeeds bei der Vorauswahl konsequent auf leistungsstarke und etablierte Lösungen setzt, liegen die betrachteten Anbieter qualitativ häufig nah beieinander. Eine finale Softwareempfehlung erfolgt daher immer individuell auf Basis der konkreten Kundenanforderungen, Prozesse und Ziele, um die bestmögliche und passgenaue Lösung zu identifizieren.
BF: Benutzerfreundlichkeit
Bewertet werden die Übersichtlichkeit, intuitive Bedienung und der Einarbeitungsaufwand der Software.
DV: Dokumentenverwaltung & Aktenstruktur
Berücksichtigt werden die strukturierte Ablage, Organisation und Zuordnung von Dokumenten und Akten.
WF: Workflows & Freigaben
Im Fokus stehen die Abbildung und Automatisierung von Prozessen, Aufgaben und Freigaben.
RS: Rechte & Sicherheit
Relevant sind Rollen- und Berechtigungskonzepte sowie Funktionen zum Schutz sensibler Daten.
SZ: Suche & Zugriff
Entscheidend sind die Suchmöglichkeiten sowie der schnelle und gezielte Zugriff auf Informationen und Dokumente.
EXB: Externe Bewertungen
Soweit verfügbar, werden zusätzlich öffentlich zugängliche Bewertungen, Erfahrungsberichte und weitere externe Informationen zu den jeweiligen Softwarelösungen berücksichtigt.
KA: Kundenanzahl
In die Einordnung fließt darüber hinaus die Anzahl der Unternehmen ein, die die jeweilige Softwarelösung bereits nutzen.
SIKA Dr. Siebert & Kühn GmbH & Co. KG Maschinenbau, 380 Mitarbeiter „Die Beratung durch Herrn Nielsen war für uns wirklich hilfreich; fair, konstruktiv und auf Augenhöhe. Unsere Anforderungen wurden wirklich verstanden, und wir haben eine klare Entscheidungshilfe für unser weiteres Vorgehen bekommen. Eine rundum gute Zusammenarbeit.“ Sabine Kooger Leitung Personal // HR Manager |
FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Personalmanagement-Software
Was versteht man unter einer Personalmanagement-Software?
Personalmanagement umfasst die strategische und operative Gestaltung sämtlicher personalbezogener Aufgaben und Prozesse innerhalb eines Unternehmens. Hierzu zählen insbesondere die Planung, Gewinnung, Entwicklung, Führung und Bindung von Mitarbeitenden. Unterstützt werden diese Prozesse zunehmend durch moderne Personalmanagement-Software, die administrative Abläufe digitalisiert, Daten zentral verwaltet und personalwirtschaftliche Entscheidungen effizient unterstützt. Ziel ist es, die personellen Ressourcen gezielt an den Unternehmenszielen auszurichten und zugleich eine verlässliche, nachhaltige und verantwortungsbewusste Personalarbeit sicherzustellen.
Was ist eine digitale Personalakte?
Eine digitale Personalakte ist die elektronische Form der klassischen Personalakte und bildet die zentrale Datenbasis für viele Prozesse im Personalmanagement. Sie bündelt relevante Mitarbeiterdaten und Dokumente zentral in einem digitalen System. Dazu zählen beispielsweise Arbeitsverträge, Zeugnisse, Bescheinigungen, Vergütungsunterlagen, Weiterbildungsnachweise oder Dokumente zum Austritt eines Mitarbeitenden.
Welche Dokumente gehören in die digitale Personalakte?
Typische Inhalte sind Arbeitsverträge und Vertragsänderungen, Stammdaten, Qualifikationsnachweise, Entgeltunterlagen, Arbeitszeit- und Abwesenheitsdokumente, Zielvereinbarungen, Weiterbildungsnachweise, wichtige Korrespondenz sowie Unterlagen rund um den Austritt eines Mitarbeitenden.
Können unterschiedliche Zugriffsrechte für HR, Führungskräfte und Mitarbeitende vergeben werden?
Ja. Ein Rollen- und Berechtigungskonzept gehört zu den wichtigen Funktionen einer digitalen Personalakte. Damit lässt sich festlegen, welche Personen bestimmte Dokumente oder Daten sehen, bearbeiten oder verwalten dürfen. So können beispielsweise HR, Führungskräfte und Mitarbeitende unterschiedliche Zugriffsrechte erhalten.
Ist eine digitale Personalakte DSGVO-konform?
Eine digitale Personalakte kann DSGVO-konform betrieben werden, wenn die eingesetzte Lösung und die internen Prozesse die geltenden Datenschutzanforderungen erfüllen. Bei der Softwareauswahl sollten Unternehmen insbesondere auf ein detailliertes Rollen- und Berechtigungskonzept, Protokollierung, Verschlüsselung, Lösch- und Aufbewahrungsregeln sowie geeignete Vereinbarungen zur Auftragsverarbeitung achten. Auf HRNeeds werden alle gelisteten Anbieter hinsichtlich der Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) geprüft.
Muss ich eine HR-Suite einführen oder kann ich nur die digitale Personalakte nutzen?
Beides ist möglich – abhängig vom Anbieter. Einige Lösungen sind modular aufgebaut und ermöglichen den Einstieg mit einzelnen Funktionen wie der digitalen Personalakte oder dem Recruiting. Andere Anbieter setzen stärker auf integrierte Gesamtlösungen. Zu typischen Modulen gehören neben der digitalen Personalakte unter anderem Payroll, Bewerbermanagement, Onboarding, Personalentwicklung und Zeitwirtschaft.
Für welche Unternehmen lohnt sich eine digitale Personalakte?
Grundsätzlich kann eine digitale Personalakte für Unternehmen unterschiedlicher Größen sinnvoll sein. Besonders relevant wird sie, wenn die Zahl der Mitarbeitenden wächst, Dokumente auf mehrere Ablageorte verteilt sind oder administrative HR-Prozesse zunehmend zeitaufwendig werden. Eine zentrale digitale Lösung schafft dann eine strukturierte Grundlage für die weitere Personalarbeit.
Wie finde ich die passende Personalmanagement-Software?
Die passende Lösung hängt unter anderem von Unternehmensgröße, benötigten Funktionen, vorhandenen HR-Systemen, Schnittstellen, Betriebsmodell und Datenschutzanforderungen ab. HRNeeds vergleicht dafür mehr als 100 geprüfte HR-Softwarelösungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern und bietet eine kostenlose, anbieterunabhängige Softwareempfehlung auf Basis der individuellen Anforderungen.
